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. Weinseminare & Weinverkauf |
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JENS AHNE |
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ABBEEREN: |
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Auch entrappen genannt. Entfernen der Stiele (Kämme, Rappen) vor dem Pressen der Trauben. Meist nur beim Rotwein um durch die längere Standzeit keine Bitterstoffe im Wein zu haben. |
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ABGANG: |
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auch Finale genannt. Geschmackseindruck, der nach dem Hinunterschlucken des Weines bleibt. Ein langer Abgang wird positiv gewertet. |
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ABSTICH: |
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auch Abzug genannt. Trennen des frisch vergorenen Weines von den Hefen (beim Weißwein) bzw. von den Schalen (beim Rotwein, auch ,,von der Maische abziehen" genannt) durch Umpumpen in ein anderes Faß. Ende der stürmischen Gärung, Beginn der Reifung. Weitere Abstiche erfolgen während der Reifung um den > Bodensatz zu entfernen. |
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ADSTRINGIEREND: |
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Geschmackseindruck bei jungen, im> Gerbstoff aggressiven Rotweinen. Erzeugt beim Verkosten ein zusammenziehendes Gefühl im Mund. |
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ALKOHOL: |
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Ist ein Hauptbestandteil im Wein, der ihm Rückgrat und Körper verleiht. Er entsteht während der> Gärung durch Umwandlung des Zuckers im Most. Je nach Zuckeranteil schwankt der Alkoholgehalt des Weins zwischen 8,5 und 15 Volumenprozent. |
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AMERIKANERREBEN: |
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amerikanische Ursprungsreben, die heute als > Unterlagsreben für die europäischen Edelreben verwendet werden, weil sie sich als resistent gegen die > Reblaus erwiesen haben. |
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AMTLICHE PRÜFNUMMER: |
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Jeder Wein, der als Qualitätswein oder als Qualitätswein mit Prädikat in der Bundesrepublik Deutschland verkauft werden soll, muß eine amtliche Qualitätsprüfung bestehen. Dort wird der Wein nach Geschmack und Laborwerten geprüft und erhält bei bestandener Prüfung die> amtliche Prüfnummer (A.P.-Nr). Diese muß auf dem Verkaufsetikett angegeben sein. Hinter der Nummer verbergen sich: Prüfstelle, Ortscode und Betriebsnummer sowie Prüfjahr und Anzahl der im Jahr geprüften Weine |
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AMPELOGRAFIE: |
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Die Lehre von den verschiedenen Rebsorten. |
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ANBAUGEBIET, BESTIMMTES: |
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Die Erzeugung von Qualitätswein verteilt sich in der Bundesrepublik Deutschland auf 13 bestimmte Anbaugebiete die geografisch genau eingeteilt sind. Die Anbaugebiete sind Ahr, Baden, Hessische Bergstraße, Franken, Mittelrhein, Mosel-Saar-Ruwer, Nahe, Rheingau, Rheinhessen, Rheinpfalz, Württemberg, Sachsen und Saale-Unstrut. Die Anbaugebiete sind in Bereiche unterteilt und die Bereiche sind in Lagen unterteilt. |
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ANREICHERN: |
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auch > Chaptalisieren genannt. Hinzufügen von Zucker zum Most vor der Gärung, um einen höheren > Alkoholgehalt beim Wein zu erzielen. In einigen Ländern (wie Italien) verboten. Statt Zucker ist dort nur Traubenmostkonzentrat erlaubt. In der Bundesrepublik dürfen keine Qualitätsweine mit Prädikat angereichert werden. |
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AOC, AC: |
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Appellation (d'Origine) contrôlée. Höchste französische Qualitätsstufe für Wein. |
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APFELSÄURE: |
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Sauer schmeckender, natürlicher Bestandteil des Weins. Entsteht durch ein zuviel an unreifen Trauben. Bei Rotweinen stets unerwünscht > durch Malolaktische Gärung lässt sie sich in die weichere Milchsäure umwandeln. |
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AROMA: |
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Duft und Geschmackskomponente, die ausschließlich von den Trauben kommt, während beim Begriff > Bouquet alle Duft und Geschmacksstoffe gemeint sind. |
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ASCIUTTO: |
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Italienisch für > trocken. |
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ASSEMBLAGE: |
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Mischen gleichen Weins aus verschiedenen Fässern unterschiedlicher, aber zueinander passender Weinpartien oder verschiedener Rebsorten zu einem einheitlichen Wein (zum Beispiel: Champagner, Bordeaux, Liebfrauenmilch) >Cuvée. |
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ÄTHYLALKOHOL: |
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auch Äthanol. Alkohol in hochwertiger Form im Wein > Methylalkohol. |
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AUFSPRITEN: |
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Hinzufügen von Weinbrand oder anderen Alkoholen zum Wein. Ergibt Likörweine wie Portwein, Madeira, Sherry, Marsala, Banyuls. |
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AUSBAU: |
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Reifung des Weins nach der Gärung in Holzfässern, Edelstahltanks oder anderen Behältnissen für die bessere Trinkreife. Dazu gehören mehrere Vorgänge wie z.B. >biologischer Säureabbau, >Schönen, >Schwefeln, Filtrieren. Während dieser Zeit ist es wichtig, den Wein vor Luftzutritt zu schützen. |
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AUSBRUCH: |
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Beerenauslese aus Rust am Neusiedlersee (Österreich), gewonnen aus überreifen oder Trauben mit > Edelfäule von mindestens 138 Grad > Öchsle Mostgewicht. |
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AUSLESE: |
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deutsche Prädikatsstufe für meist süße oder edelsüße Weine mit 83 bis 100 Grad > Öchsle, aber auch für ebenso hochgrädige, trockene Weine. Es dürfen nur Spätlesetrauben verwendet werden. |
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BACCHUS: |
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Lateinischer Name für den Weingott, ebenfalls Bezeichnung für eine Rebsorte. |
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BARRRIQUE: |
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kleines Eichenholzfaß mit 225 Liter Inhalt, einst für Bordeauxweine entwickelt, heute in aller Weit verbreitet. |
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BEERENAUSLESE (BA): |
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hochwertiger,edelsüßer Wein mit einem reichen Bukett, wird aus edelfaulen Beeren gewonnen, die teilweise einzeln aus der Traube geschnitten werden. 110 bis 128 Grad > Öchsle Mindestmostgewicht. |
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BENTONIT: |
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Mineral zum > schönen von Wein. |
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BEREICH: |
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Bei einem Bereich handelt es sich um die Zusammenfassung mehrerer Lagen. |
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BIANCO: |
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Italienisch für weiß. |
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BLANC DE BLANCS: |
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nur aus weißen Trauben gekelterter Wein. |
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BLANC DE NOIRS: |
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Wein aus blauen Trauben, weiß gekeltert. |
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BOCKSBEUTEL: |
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Bauchige, flache grüne oder braune Flasche. Wird nur in Franken und in einem kleinen Teil Badens (Umgebung Neuweiler) verwendet. |
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BÖCKSER: |
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unspezifischer Ausdruck für Geruchs- oder Geschmacksfehler im Wein. Dabei wird unterschieden zwischen bleibenden Weinfehlern (Essigstich, Muchsäurestich) und vorübergehenden Unsauberkeiten (etwa Hefe- oder Schwefelwasserstoftböckser, Muffton), die verschwinden, wenn der Wein Luft bekommt. |
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BODEGA: |
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Spanisch für Weinkeller bzw. Weinkellerei. |
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BODENSATZ: |
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auch > Depot, genannt, nur bei Rotwein, besteht aus ausgefallenem > Tannin- und Farbstoff, sollte vorsichtig durch > Dekantieren vom Wein getrennt werden. Bodensatz im Faß oder Tank wird durch > Abstich entfernt. |
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BOTRYTIS CINEREA: |
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ein > Schimmelpilz, erwünscht für Sauternes, aber auch > Beeren- und > Trockenbeerenauslesen > auch Edelfäule genannt. Nicht erwünscht bei Rotwein und anderen trockenen Weißweinen. Kann durch rechtzeitigen Laubschnitt und Spritzmaßnahmen eingedämmt oder verhindert werden. |
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BRANDIG: |
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Streng alkoholischer Geruch oder Geschmack. Entsteht häufig durch zu starkes Aufzuckern des Mostes > Chaptalisation. Wird negativ bewertet. |
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BRUCH: |
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Weinfehler, entsteht bei der Berührung von Most oder Wein mit Metall ( Kupfer,Eisen). Der Bruch kann kellertechnisch meist wieder beseitigt werden. |
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BRUT: |
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französisch für trocken oder herb. Der Schaumwein darf maximal 15 Gramm > Restzucker pro Liter haben. |
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BOUQUET: |
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Gesamtheit der Sinneseindrücke eines Weins. Ergänzend zum Begriff > Aroma zu verwenden aber nicht zu verwechseln. |
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CABINET: |
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seltene Bezeichnung für hervorragende Qualität auf alten Flaschen deutschen Weins. Mit dem deutschen Weingesetz (1971) verboten. |
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CASSIS: |
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Aroma von schwarzen Johannisbeeren, typischer Duft von |
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CAVA: |
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Spanisch für: Schaumwein nach dem traditionellen Verfahren hergestellt. |
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CHAMBRIEREN: |
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Bezeichnet man das behutsame Erwärmen des Weines von Keller- auf Zimmertemperatur. |
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CHAMPAGNERMETHODE: |
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méthode champenoise, geschützte Bezeichnung für Schaumweine, die in der Champagne (Frankreich) hergestellt werden. Andere Schaumweine müssen nach EU-Recht die Bezeichnung Traditionelle > Flaschengärung oder Klassisches Gärverfahren verwenden. |
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CHAPTALISIEREN: |
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> Anreichern des Mostes mit Zucker. |
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CHARMAT-METHODE: |
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Herstellung von Schaumwein in großen Druckbehältern aus Edelstahl, in denen der Wein statt in der Flasche zweitvergoren wird. Auch Transvasierverfahren genannt. |
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CLEVNER: |
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1. in Teilen Badens Bezeichnung für den Traminer, 2. in Württemberg Bezeichnung für den Frühburgunder. |
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CRÉMANT: |
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Schaumwein mit weniger Kohlensäure als ein Champagner. Entspricht einem besonderen Verfahren in der Schaumweinproduktion. Seit kurzem auch in Deutschland zugelassen. |
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CRU: |
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in Frankreich qualitativ herausragende Weinbergslage. |
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CUVÉE: |
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Komposition von Weinen verschiedener Rebsorten oder Jahrgänge > Assemblage. |
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DEGORGIEREN: |
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Entfernen der Hefe beim Champagner nach der Flaschengärung. Der Flaschenhals wird kurz in ein Eisbad gesteckt, bis die Hefe gefriert; der Kronkorken, der die Flasche verschließt, wird gelöst: Der Hefestopfen schießt aus der Flasche, der Champagner ist klar. Die Flasche wird mit der > Dosage aufgefüllt und endgültig verschlossen. |
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DEKANTIEREN: |
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Umfüllen des Weins von der Flasche in eine Karaffe. 1.um das Depot vom Wein zu trennen 2.um vor allem jungen Weinen Zeit zum Atmen zu geben. |
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DEMI-SEC: |
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Französisch für: Halbtrocken. |
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DEPOT: |
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> Bodensatz, Niederschlag frei schwebender Teile im Rotwein. Kein Weinfehler. |
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DESSERTWEIN: |
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Sammelbezeichnung für alle süßen Weine, auch wenn sie nicht nur zum Dessert getrunken werden. Heute unter EU-Recht lautet die Bezeichnung >Likörwein. |
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DIABETIKERWEIN: |
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Wein mit maximal 4 Gramm > Restzucker pro Liter. Weitere für Diabetiker wichtige Angaben müssen auf dem Etikett vermerkt sein. |
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DO: |
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Denominación de Origen, "Bestimmtes Anbaugebiet" in Spanien. Herkunftsbezeichnung für Qualitätswein. |
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DOC: |
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Denominazione di Origine Controllata, kontrollierte Herkunftsbezeichnung von Weinen in Italien. |
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DOCG: |
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Denominazione di Origine Controllata e Garantita:höchste Stufe der italienischen Weinhierarchie. Diese kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung ist nur wenigen hochwertigen Weinen vorbehalten. |
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DOMAINE: |
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Bezeichnung für größeres Weingut. |
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DOSAGE: |
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Man unterscheidet die Fülldosage und die Versanddosage. Fülldosage: wird dem Grundwein zur Versektung beigegeben, besteht aus Most, Wein, Zucker und Hefe oder einer Mischung daraus. Veranddosage: Wird Schaumweinen nach dem > Degorgieren zur Abrundung des Geschmacks und zum Auffüllen zugegeben. Je nach Zuckeranteil bestimmt das den Süßegrad des Schaumweines. |
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DURCHGEGOREN: |
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Weine, die nach der Gärung keinen nennenswerten natürlichen > Restzucker mehr haben. |
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DOUX: |
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französisch für: Süß. |
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DRY: |
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englisch für: Trocken. |
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ECHTER MEHLTAU: |
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auch Oidium genannt. Durch wechselhafte Witterung begünstigte Krankheit, die alle grünen Teile der Rebpflanze befällt und mit einem spinnwebartigen Netz überzieht, so daß sie absterben. |
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EDELFÄULE: |
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Erwünschter Schimmelpilz (auch > Botrytis Cinerea), dessen Sporen die Beerenhaut durchlöchern. Das Wasser in den Beeren verdunstet, sie schrumpfen, die Inhaltsstoffe Zucker und Säure werden konzentriert. Später im Bouquet als Honigton spürbar. |
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EDELSTAHLTANK: |
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seit den 60er Jahren Gefäße zur Vergärung und zum Ausbau des Weins. Sie sind hygienisch, geschmacksneutral und ermöglichen die Kontrolle der Gärtemperatur. |
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EDELZWICKER: |
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Beliebter, einfacher Elsässer Wein, der aus verschiedenen Rebsorten gekeltert wird. Angenehmer Schoppenwein. |
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EISWEIN: |
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Weißwein, dessen Trauben bei starkem Frost (mindestens -7 Grad Celsius) gelesen und in gefrorenem Zustand gepreßt worden sind. Zucker und Säure sind im Eiswein hochkonzentriert. In Deutschland muß ein Eiswein mindestens die Qualität einer > Beerenauslese haben. |
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EIWEISS: |
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wird zur Klärung von Rotweinen verwendet. Je nach Größe des Fasses werden dem Wein ein bis fünf Eiweiße zugegeben, die den Bodensatz (Hefe und Trubstoffe) binden. Durch > Abstich oder Filtern wird der Wein danach klar. |
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ENTRAPPEN: |
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> Abbeeren |
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ENTSÄUERN: |
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in kühlen Weinbauregionen wie Deutschland eine legale Maßnahme, um zu hohe Säure im Weißwein zu mildern. Verwendet wird meist Kalziumkarbonat. Eine andere Methode ist der biologische Säureabbau auch> Malolaktische Gärung genannt. |
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ENTSCHLEIMEN: |
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Methode zur Säuberung von Mosten, um reintönige Weine zu erhalten, am schonendsten durch Kühlen und Stehenlassen des Mostes. Eine zu starke Säuberung, etwa durch > Zentrifugieren bei hoher Drehzahl, mindert die Qualität, weil wichtige Enzyme für die Gärung verlorengehen. |
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ERTRAGSBEGRENZUNG: |
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Verzicht auf Menge, um dafür die Qualität der Trauben zu erhöhen. Geschieht meist durch Sommerschnitt der Reben. |
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ERZEUGERABFÜLLUNG: |
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Der Wein stammt aus eigenem Lesegut und wurde im eigenen Weingut abgefüllt. Keine Qualitätsgarantie ! |
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EXTRA BRUT: |
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auch: EXTRA HERB bezeichnet einen Champagner mit weniger als 6 Gramm > Restzucker pro Liter, also sehr trocken. |
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EXTRA TROCKEN: |
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bezeichnet einen Schaumwein mit 12 bis 20 Gramm > Restzucker pro Liter. |
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EXTRAKT: |
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Gesamtheit der nicht-flüchtigen Stoffe im Wein, zum Beispiel: Säuren, Glyzerin, Farb- und Gerbstoffe, Mineralsalze, Stickstoffverbindungen. Gilt als wichtiges Qualitätskriterium. Je mehr desto besser. |
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EXTRAKTION: |
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bei Rotweinen Auslaugen der Gerbstoffe und Farbpigmente aus der Beerenhaut bei der > Maischegärung. |
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FALSCHER MEHLTAU: |
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(lat. Peronospera viticola): für Rebblätter gefährliche Pilzkrankheit. |
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FARBE: |
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Die Farbe eines Weins wird im Glas, am besten vor einer weißen Fläche (Tischdecke), beurteilt. Sie gibt u. a. Aufschluß über das Alter und auch die Qualität des Weins. |
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FATTORIA: |
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ital.: Weingut, landwirtschaftlicher Betrieb. |
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FEDERWEISSER: |
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teilvergorener, milchig-trüber Wein mit mehr oder minder hoher Restsüße, hohem Vitamin- und Mineralstoffgehalt, schon kurz nach der Lese im Verkauf. Unter vielen Namen bekannt: Bizzler, Rauscher, Sturm, Sauser |
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FIASKO: |
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die berühmte bauchige, zur Bruchsicherung mit Bast umwickelte Chiantiflasche. Inzwischen ist sie teurer zu produzieren als ihr meist minderwertiger Inhalt. |
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FINESSE: |
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Feinheit eines Weins. |
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FIRN: |
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= Oxydation, beim Altern des Weines andern sich viele Inhaltsstoffe, z.B. werden Säuren abgebaut und Farben verändern sich. Trübungen können auftreten. Firn werden nur Weißweine. |
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FLASCHENGÄRUNG: |
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die zweite Gärung bei Grundweinen, die bei Champagner und anderen nach der klassischen Methode hergestellten Schaumweinen in der Flasche stattfindet. Dabei bildet sich die Kohlensäure. |
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FRÄNKISCH-TROCKEN: |
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in Franken übliche Bezeichnung für Weine mit nicht mehr als 4 Gramm Restzucker pro Liter. |
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FRIZZANTE: |
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Ital. für einen leicht perlenden Schaumwein. |
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GALLISIEREN: |
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> Naßverbesserung |
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GANZTRAUBENPRESSUNG: |
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Keltern von Weintrauben ohne > Entrappen und mit sehr niedrigem Preßdruck um hochwertige Moste zu erhalten. |
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GÄRUNG: |
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Umwandlung des im Most enthaltenen Zuckers in > Alkohol und > Kohlensäure (auch alkoholische Gärung genannt). |
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GELATINE: |
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Weinzusatzstoff, mit dem Proteine aus dem Rotwein herausgeholt werden. |
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GERBSTOFF: |
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> Tannin |
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GESPRITET: |
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bezeichnet einen Wein dessen erhöhter Alkoholgehalt nicht durch natürliche > Gärung entstanden ist, sondern durch Zugabe von reinem Alkohol. Gespritete Weine sind z.B.: Portwein, Marsala, Sherry |
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GLÜHWEIN: |
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gesüßter Rotwein mit verschiedenen Gewürzen und Zitrussaft, der heiß ausgeschenkt wird. |
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GRAND CRU: |
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in Bordeaux und Burgund gebräuchliche Bezeichnung für die besten Châteaux-Weine bzw. die besten Lagen. Die Einstufung als Grand cru (in Bordeaux zum Teil noch einmal unterteilt in erst- bis fünftrangige Grands crus) beruht auf einer Klassifikation der besten Weinqualitäten und Weinbergslagen. |
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GRAND VIN: |
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frz.: großer Wein, bezeichnet in Bordeaux den Hauptwein eines Chateau gegenüber dem Zweitwein. |
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GRAN RESERVA: |
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spanischer Rotwein, der zwei Jahre im Holzfaß und danach mind. 36 Monate in der Flasche gereift ist. |
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GRAUFÄULE: |
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Schimmelbefall der Traube, durch den die Beerenhaut und das Fruchtfleisch zerstört werden. Der Faulpilz tritt besonders nach Regenfällen im September oder Oktober auf. |
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GROSSRAUMGÄRUNG: |
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billiges und schnelles Verfahren zur Erzeugung von > Schaumwein. |
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GRÜN: |
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Wein mit jugendlicher Unreife. |
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HALBSTÜCK: |
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Bezeichnung für Holzfässer mit 600 Liter im Rheingau . |
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HALBTROCKEN: |
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Geschmacksangabe für Weine mit einem Gehalt an > Restzucker zwischen 10 und 18 Gramm pro Liter. |
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HART: |
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Wein mit unreifem, zu jungem Tannin. |
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HEFE: |
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sitzt auf den Beerenhäuten, geht bei der Traubenpressung in den Most über und bewirkt die Umwandlung des Zuckers in Alkohol > Gärung. Wenn zuwenig Hefen im Most vorhanden sind, muß die Gärung mit > Reinzuchthefen in Gang gesetzt werden. |
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HEURIGER: |
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1. in Österreich gebräuchliche Bezeichnung für Winzerlokale, in denen eigener Wein ausgeschenkt wird. 2. Bezeichnung für den jungen Wein in Österreich. |
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HISTAMIN: |
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in geringen Mengen im Rotwein enthaltener Stoff, (5 bis maximal 10 Milligramm pro Liter), der allergische Reaktionen auslösen kann. |
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HOLZGESCHMACK: |
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normalerweise erwünschte Geschmackskomponente eines im neuen Eichenholzfaß > Barrique ausgebauten Weins. Als Vanille- oder Röstton schnell erkennbar. Wenn der Holzgeschmack dominiert, spricht man von überholzten Weinen. |
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HYBRIDREBE: |
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Kreuzung von amerikanischen Reben mit europäischen > Vitis-vinifera-Reben. Haben sich nicht durchgesetzt, weil die Weine oft fremdartige Aromen aufweisen. |
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INTERNATIONALE REBSORTE: |
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Bezeichnung für weltweit angepflanzte Rebsorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Pinot noir, Sauvignon blanc |
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JOHANNISBERGER RIESLING: |
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in Kalifornien gebräuchliche Bezeichnung für die Rebsorte Weißer Riesling. |
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JOVEN: |
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span.: jung, Bezeichnung für den jungen, schon im Jahr nach der Lese auf den Markt gebrachten Rotwein. |
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KALTGÄRUNG: |
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vor allem bei modernen Weißweinen praktizierte Gärmethode, nach der die Moste bei 14 bis 18 Grad Celsius langsam vergoren werden, um duftige, frische und jung trinkbare Weine zu bekommen. |
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KABINETT: |
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niedrigste Prädikatsstufe in Deutschland beim Qualitätswein mit Prädikat, >Mindestmostgewicht von 67-85° Öchsle. |
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KAMM: |
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auch Rappen genannt, Stiel der Weintraube. |
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KELLEREIABFÜLLUNG: |
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Gegenstück zur >Erzeugerabfüllung,Bezeichnet einen Wein, der nicht vom Abfüller produziert wurde. |
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KELTER: |
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Traubenpresse, es gibt viele Formen: z.B. Korbpresse, Spindelpresse, Tankpresse |
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KLINGELBERGER: |
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in der Ortenau (Baden) Synonym für den Riesling. |
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KÖRPERREICH: |
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Eigenschaft eines extraktreichen Weins. |
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KOHLENSÄURE: |
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(C02) während der > Gärung entstehendes Gas, das normalerweise in die Luft entweicht (natürliche Kohlensäure). In Schaumweinen, die in geschlossenen Behältern vergoren wurden, bleibt Kohlendioxyd enthalten (in gelöster Form als Kohlensäure). Auch in jungen Weißweinen können noch Reste von Kohlensäure vorhanden sein. Sie machen den Wein > spritzig. Kann auch künstlich zugegeben werden, z.B. Perlwein. |
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KOHLENSÄUREMAZERATION: |
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Methode, um Frucht und Frische zu intensivieren. Ungepreßte, ganze Trauben werden unter Sauerstoffabschluß mit Kohlensäure enzymatisch vergoren. |
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KORKEN: |
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Flaschenverschluß aus der Rinde der Korkeiche (Quercus suber). Sie wächst vor allem in Portugal, Spanien, auf Sardinien und in Nordafrika. Die Rinde wird, nachdem sie vom Baumstamm gelöst ist, ein halbes Jahr gelagert, dann gekocht, gebleicht und desinfiziert, bevor der eigentliche Korken herausgestanzt wird. Die Haltbarkeit eines Korkens beträgt, je nach Qualität des Korkens und der Luftfeuchtigkeit im Keller, ca 25 Jahre. Danach muß eine Flasche neu verkorkt werden. |
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KORKGESCHMACK: |
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unangenehmer Geruchs- und Geschmacksfehler, vermutlich verursacht durch mangelhafte Desinfektion, ungenügende Selektion oder zufällige Wechselwirkungen zwischen Chlor (Bleichmittel) und bestimmten Schimmelpilzen, die in den korkverarbeitenden Betrieben oder in der Kellerei vorhanden sind. Dabei entsteht Trichloranisol (TCA), jene Substanz, die für den muffigen, modrigen Korkton verantwortlich ist. |
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KÖRPER: |
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Ein körperreicher Wein hat viel >Extrakt, die Bezeichnung wird gern bei Rotweinen verwendet. |
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KRAUTIG: |
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unreifer Geschmackston, der meist auch durch längere Lagerung nicht verschwindet. Kann durch das nicht > Abbeeren entstehen. |
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KUPFERSULFAT: |
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Spritzmischung (auch als Bordelaiser Brühe bekannt), die die Blattbildung stärkt und die Widerstandskraft des Rebstocks gegen tierische und pflanzliche Schädlinge erhöht. Mit dem naturnahen Weinbau verträglich. |
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KURZ: |
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Wein ohne nennenswerten Geschmacksnachhall, wird gerügt als "kurz im Abgang". |
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LANDWEIN: |
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Gehobener Tafelwein, wird nach Herkunftsgebiet bezeichnet, z.B. Pfälzer Landwein. Darf nur in den Geschmacksrichtungen trocken und halbtrocken angeboten werden.in der Regel ein einfacher, süffiger, mehr oder minder trockener Wein. Nach dem Europäischen Weingesetz muß Landwein einen höheren Mindestalkoholgehalt aufweisen als Tafelwein, unterliegt aber nicht den strengen Anforderungen wie für Qualitätsweine. |
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LAGE: |
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geografische Bezeichnung eines Gebietes im deutschen Weinrecht, es wird Unterschieden zwischen Groß- und Einzellage. |
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LANG: |
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Wein, der im Geschmack lange nachklingt, das wird gelobt als ,,langer Abgang". Zeichen von Qualität. |
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LEICHT: |
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Eigenschaft eines Weins mit niedrigem Alkoholgehalt oder wenig Bouquet. "Leichte Weine" sollten jung getrunken werden. |
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LESE: |
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Traubenernte; In Handarbeit mit vielen Arbeitskräften, oder als Maschinenlese mit dem Traubenvollernter. |
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LESETECHNIK: |
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Im Qualitätsweinbau gelten verschiedene Lesezeitpunkte und -formen. Vorlese (Auslese frühreifer oder verfaulter Trauben), Hauptlese (Einbringen vollreifer Trauben), gestaffelte Lese (in mehreren Durchgängen), selektive Lese (Auslese edelfauler Trauben oder Traubenteile), negative Auslese (Auslese fauler Trauben vor der Lese), positive Auslese (Auslese gesunder oder edelfauler Trauben). |
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LIEBFRAUENMILCH: |
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Markenbezeichnung für einen Weißwein, der aus den Anbaugebieten Pfalz, Rheinhessen, Nahe und Rheingau stammen darf und einen lieblichen Geschmack aufweist. Liebfrauenmilch wird überwiegend aus den Sorten Riesling, Müller-Thurgau, Silvaner und Kerner hergestellt und wird zum großen Teil exportiert. Der Name Liebfrauenmilch stammt vom Liebfrauenkloster in Worms, wo dieser Wein bis zum 19.Jh. im Klostergarten angebaut wurde. |
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LIEBLICH: |
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gilt als Bezeichnung für "leicht süß", der Wein hat einen >Restzuckergehalt von max. 45g/l. |
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LIKÖRWEIN: |
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Weine mit mind. 17,5 -22,0 Volumenprozent Alkohol (Port, Sherry, Marsala, Banyuls, Madeira). Früher auch als >Dessertwein bezeichnet. Likörweine gibt es in allen Geschmacksrichtungen. |
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LIMOUSINEICHE: |
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großporiges Eichenholz aus den Wäldern um die Stadt Limoges im französischen Zentralmassiv für > Barriques (vor allem für Cognac). |
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MADERISIERT: |
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Ausdruck für Weine, die ihren Höhepunkt überschritten haben und oxydiert sind. Meist von einer Braunfärbung begleitet. |
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MAGNUM: |
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Weinflasche mit 1,5 Liter Inhalt. |
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MACE´RATION CARBONIQUE: |
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Vergärung unter Zugabe von Kohlensäure >Kohlensäuremazeration |
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MAGNUM: |
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Weinflasche mit 1,5 Liter Inhalt. |
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MAISCHEGÄRUNG: |
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Vergärung auf der Maische, dem unvergorenen roten Traubensaft samt Schalen und Kernen. |
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MAISCHEERHITZUNG: |
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kurzzeitige Erhitzung der Maische auf etwa 60 bis 80 Grad Celsius, um mehr Farbpigmente aus der Beerenhaut zu extrahieren. |
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MALOLAKTISCHE GÄRUNG: |
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auch Milchsäuregärung oder biologischer Säureabbau (BSA), Umwandlung der aggressiven > Apfelsäure in die mildere > Milchsäure. |
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MÄUSELGESCHMACK: |
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unangenehmer Geschmack bakterienkranker Weine |
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MESSWEIN: |
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Wein, der nach den Reinheitsgeboten der katholischen Kirche hergestellt wurde. Er wird bei der Heiligen Messe verwendet. |
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METHYLALKOHOL: |
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auch Methanol. Giftiger Alkohol, von dem im Wein maximal 0,1 Gramm pro Liter enthalten sein darf. |
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METHODE CHAMPENOISE: |
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Gärverfahren beim Champagner > Flaschengärung. |
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MILCHSÄURE: |
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in Rot- und einigen Weißweinen vorhandene milde Säure, entsteht durch die > malolaktische Gärung. |
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MINERALISCH: |
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Duft- und Geschmackseindruck bei Weinen (zum Beispiel bei Riesling, Chenin blanc, einigen Weißburgundern und Chablis). |
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MOSTGEWICHT: |
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Maßeinheit für den Zuckergehalt der Trauben. In Deutschland in > Öchsle, in Österreich in Klosterneuburger Mostwaage, in Italien in Babo, in Frankreich und Australien in Baumé, in Amerika in Brix gemessen. |
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MOUSSEUX: |
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Französisch für: Schäumend, ein feines Mousseux ist ein Zeichen von Qualität beim >Schaumwein. |
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NASE: |
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NERVIG: |
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bezeichnet meist einen noch jungen, lebhaften, aber entwicklungsfähigen Wein mit rassiger Säure. |
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ÖCHSLE: |
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Maßeinheit für den Zuckergehalt des Traubenmostes, > Mostgewicht. |
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OIDIUM: |
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Fachausdruck für den > Echten Mehltau. |
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ÖNOLOGIE: |
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Wissenschaft vom Wein, umfaßt sowohl Kellertechnik als auch den Weinbau. |
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ÖNOTHEK: |
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(italienisch enoteca) Laden mit den Weinen einer Region, in großer, repräsentativer Zahl zusammengestellt. Der Zweck: Überblick, Vergleichsverkostung und/oder Verkauf |
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ORGANOLEPTISCHE PRÜFUNG: |
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eine die Sinne - Aussehen, Geruch, Geschmack - nutzende Methode, die Qualität von Wein zu prüfen. |
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OXYDATION: |
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chemische Reaktion, die durch zu langen Kontakt des Weins mit Sauerstoff entsteht. Der Wein wird müde, verändert seine Farbe, riecht und schmeckt > maderisiert. |
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PASSITO: |
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ital. Ausdruck für aus luftgetrockneten Trauben erzeugten Wein (Vino Santo). |
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PERLWEIN: |
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Wein, mit natürlicher oder zugesetzter >Kohlensäure. Der Flaschendruck beträgt jedoch höchstens 2,5 Bar. Es wird keine Sektsteuer erhoben. |
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PIÉCE: |
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im Burgund übliche Bezeichnung für ein Eichenholzfaß mit 228 Liter Inhalt. |
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PRÄDIKATSWEIN: |
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Nächste, gehobenere Stufe als der Qualitätswein. Prädikatsweine sind immer auch Qualitätsweine jedoch mit Prädikat. Prädikate können sein: Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein. |
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QUALITÄTSWEIN: |
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Kategorie der europäischen Weingesetzgebung. Festgelegt werden der regionale oder lokale Ursprung des Weins, die Traubenzusammensetzung, die Mengenbegrenzung, der Mindestalkoholgehalt. |
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QUINTA: |
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portug. für Weingut. |
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RAPPEN: |
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> Kamm, Stiele |
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REBLAUS: |
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etwa einen Millimeter kleines Insekt, das an den Wurzeln der Rebe lebt und diese durch Saftentzug und gallebildenden Speichel, den es beim Fressen absondert, schädigt. In Europa setzte um 1860 eine verheerende Reblauskatastrophe ein. |
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REDUKTIV: |
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weitgehend unter Sauerstoffabschluß erzeugter Wein. Verfahren um spritzige, duft- und fruchtbetonte Weine zu erhalten. Gegenteil: >Oxydativ. |
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REFRAKTOMETER: |
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Kleines optisches Instrument zur Bestimmung des Mostgewichts der Beeren im Weinberg. |
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REINTÖNIG: |
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für die Traubensorte typischer Duft und Geschmack ohne Nebentöne. |
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REINZUCHTHEFE: |
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Gezüchtete Hefe mit optimalen Eigenschaften, die zur Vergärung des Weins benutzt wird. |
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REKTIVIZIERTES TRAUBENMOSTKONZENTRAT: |
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Eingekochter, sehr süßer Traubensirup. |
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RESERVA: |
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span. Bezeichnung für einen Wein, der 12 Monate im Eichenfaß und dann 36 Monate auf der Flasche gereift ist, bevor er in den Handel kommt. |
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RESTZUCKER: |
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unvergorener, im Wein verbliebener Zuckerrest nach der Gärung. Er macht den Wein mehr oder weniger süß. Restzucker darf auch dem durchgegorenen Wein zugesetzt werden, in Deutschland in Form von > Süßreserve, beim >Schaumwein als > Dosage. |
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RIED: |
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österreichische Bezeichnung für eine Einzellage. |
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RIPASSO: |
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traditionelles, in Italien (Valpolicella) gebräuchliches Verfahren, junge Rotweine auf der Maische eines hochwertigeren Weins nachzuvergären, um so den Wein zu verbessern. |
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RIVANER: |
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Synonym für die Rebsorte Müller-Thurgau. |
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ROSE´WEIN: |
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Rose´farbene Weine entstehen, wenn die > Maische nur kurz steht bevor sie abgepreßt wird. Rose´weine werden aus Roten Rebsorten gekeltert. |
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ROTLING : |
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Verschnitt aus Rot- und Weißwein. |
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ROTGOLD ( Badisch) : |
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> Rotling aus Grauem Burgunder und Spätburgunder. Besonderheit, nur in Baden. |
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RUELÄNDER : |
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Bezeichnung für den Grauen Burgunder. |
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RÜTTELN: |
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das Drehen der Schaumweinflaschen per Hand im Rüttelpult. Dabei wird die Hefe in den Flaschenhals befördert, um sie später > degorgieren zu können. |
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SÄURE: |
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alle Weine enthalten mehr oder weniger Säure, Säure bringt Frische in den Wein und unterstützt die Fruchtaromen und somit das Bouquet. Es gibt mehrere Arten von Säure (Apfelsäure,Milchsäure,Weinsäure). Sie dient der Haltbarkeit des Weines und stimuliert die Magensäfte, eine der Hauptbestimmungen eines Tischweines. |
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SCHAUMWEIN: |
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Sammelbezeichnung für schäumende Weine, deren Kohlensäure durch eine 2.Gärung entstanden ist z.b.(Sekt, Champagner, Cava, Spumante). Der Flaschenüberdruck beträgt mindestens 3 Bar, es wird vom Staat eine Sektsteuer erhoben. |
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SCHILLERWEIN: |
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in Württemberg erlaubter, beliebter Roséwein, der durch Mischen von Rot- und Weißweinen entsteht. |
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SCHÖNEN: |
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Stabilisieren des Weins während der Faßlagerung mit Eiklar, Bentonit (mineralische Erde) oder Gelantine, um Trübungen zu beseitigen. |
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SCHORLE : |
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Ein Erfrischungsgetränk aus Mineralwasser und Wein. |
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SCHWEFEL: |
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Schwefel wird im Weinbau vielseitig verwendet. Als Schwefelpulver über die Blätter ausgebracht, schützt er vor verschiedenen Pilzkrankheiten. Gasförmig oder als schweflige Säure wird er zum Sterilisieren der Fässer benutzt. Weiterhin wird er dem Wein zugesetzt, um ihn vor Oxydation zu schützen und damit haltbar zu machen. Im Übermaß verwendet, bleibt ein unschöner Geruch zurück, der sich jedoch an der Luft schnell verliert. |
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SEKT: |
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Sekt ist Qualitätsschaumwein, der sein Kohlendioxyd durch eine 2.Gärung erhalten hat. Sekt hat einen Alkoholgehalt von min. 11.5%Vol. und einen Flaschendruck von min. 3 bar. |
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SOLERA: |
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bei der Sherry-Produktion übliches Verfahren, den natürlichen Schwund im Faß eines alten Sherrys durch Sherry jüngerer Jahrgänge auszugleichen, so daß am Ende ein Jahrgangsverschnitt entsteht. |
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SOMMELIER: |
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Weinkellner, Weinberater im Restaurant. |
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SOMMERSCHNITT: |
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Ausdünnen von Fruchtständen an der Rebe, um die Menge zu reduzieren und die Qualität zu steigern. |
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SPÄTLESE : |
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Traubenlese nach Beendigung der Hauptlese, auch eine Prädikatsstufe. Die Trauben sind in der Regel reifer und ergeben einen hochwertigeren Most, der mindestens 85-95° Öchsle aufweisen muß. Die Weine müssen nicht zwingend süß sein. |
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SPRITIG: |
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> Brandig |
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SPRITZIG: |
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Wein mit einem deutlichen Rest von natürlicher Kohlensäure. Sichtbar durch kleine aufsteigende Bläschen im Glas. |
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STRAUSSWIRTSCHAFT : |
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Einfache Schankstube beim Winzer, nur für 4 Monate im Jahr als Nebenerwerb geöffnet, um eigene Weine und einfache Speisen zu verabreichen. |
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SUR LIE: |
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frz. für auf der Hefe gelagert und ohne >Abstich auf Flaschen gefüllt. |
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SÜSS : |
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Weine ab 45 g/l Restzucker |
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SÜSSRESERVE: |
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unvergorener Traubenmost, der Weinen zugesetzt wer /tr |
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unterste und größte Kategorie europäischer Weine, an die geringe qualitative Anforderungen gestellt werden. Tafelweine unterliegen keiner Qualitätsprüfung. |
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TANNIN: |
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auch Gerbstoff oder Gerbsäure genannt. Tannin liefert Beerenhaut, die Kerne und die Stiele, die beim Rotwein mitvergoren werden. Beim Ausbau im Holzfass gibt das Holz zusätzlich Tannin an den Wein ab. Der Gerbstoff erzeugt das zusammenziehende Gefühl im Mund. Er ist wesentliches Haltbarkeitsmittel beim Rotwein und baut sich im Laufe der Jahre ab. |
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TASTEVIN: |
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flache Weinprobierschale. |
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TEMPERATURKONTROLLE: |
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kontrollierte Gärführung, zum Beispiel mit einer niedrigen Temperatur im Gärbehälter, um eine langsame, gezügelte Gärung zu gewährleisten und Weine mit mehr Frucht zu erzeugen (bei Weißweinen etwa 16 bis 20 Grad Celsius, bei Roten 28 bis 32 Grad). |
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TRANSVASIERVERFAHREN : |
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Herstellungsverfahren zur Schaumweinbereitung. Beim Transvasierverfahren erfolgt zu Anfang eine 2.Gärung in der Flasche wie bei der traditionellen Flaschengärung, dann jedoch wird unter Gegendruck der Flascheninhalt in einen Tank entleert. Dem eigentlich fertigen Schaumwein wird mittels Filtration die noch enthaltene Hefe entzogen, dann erfolgt die Flaschenfüllung. Das Verfahren ist schneller und preisgünstiger als die traditionelle Flaschengärung. |
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TRAUBENMÜHLE: |
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Gerät zum Mahlen der Beeren zwischen zwei gegeneinander laufenden gerippten Rollen, um aus Trauben > Maische herzustellen. |
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TRAUBENSAFT: |
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Entsteht durch Auspressen der Trauben. Traubensaft wird noch filtriert und sterilisiert, um die Haltbarkeit zu gewährleisten. |
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TRAUBENWICKLER: |
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gefährlicher Schädling, der als Heu- oder Sauerwurm an den Blütenknospen der Rebpflanze frißt und diese zerstört. Wird mit Insektiziden bekämpft. |
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TRAUBENZUCKER: |
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auch Saccharose, Inhaltsstoff des Mostes, aus Glucose und Fructose bestehend. In der Reifezeit nimmt der Gehalt an Traubenzucker in den Trauben zu. |
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TRESTER: |
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ausgepreßte Schalen mit den Kernen. Wird als organischer Dünger im Weinberg oder als Grundstoff für die Destillation von Tresterbrand verwendet. |
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TRESTERHUT: |
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Schalen, Stiele und andere feste Traubenbestandteile, die bei der > Maischegärung auf dem Saft schwimmen. Muß regelmäßig untergestoßen werden, oder durch > umpumpen im Überströmtank feuchtgehalten werden. |
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TROCKEN: |
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in der Weinsprache ="nicht süß", vom Gesetzgeber wird ein Restzuckergehalt von unter 9 g/l gefordert. |
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TROCKENBEERENAUSLESE (TBA): |
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Konzentrierter, edelsüßer Wein der höchsten Qualitätsstufe. Das Mindestmostgewicht beträgt in Deutschland mindestens 150 Grad Öchsle. Die Weinbereitung erfolgt aus rosinenartig eingetrockneten Beeren mit> Edelfäule, die Handgelesen werden. |
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UMPFROPFEN: |
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Wechsel der Rebsorte imWeinberg durch Aufsetzen eines Reises der neuen Sorte auf den abgesägten Stamm des alten Rebstocks. |
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UMPUMPEN: |
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Bei der Maischegärung wird damit die > Extraktion intensiviert. Dabei zieht man den gärenden Wein unten im Tank ab und gibt ihn mit einem Schlauch wieder oben auf den > Tresterhut, so daß dieser feuchtgehalten wird. |
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UNTERLAGSREBE: |
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Rebstamm mit Wurzelsystem, wegen ihrer Resistenz gegen die> Reblaus meist amerikanischen Ursprungs. |
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VDP |
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Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter, gegründet 1910. Freiwilliger Zusammenschluß von 184 deutschen Spitzen-Weingütern, die an sich selbst und ihre Weine höhere Qualitätsanforderungen stellen als das Weingesetz und die regionalen Weinbauverbände. |
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VERSCHLOSSEN: |
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im Zusammenhang mit einem jungen Wein verwendet, dessen > Bouquet noch nicht entwickelt ist. Läßt sich durch längeren Luftkontakt etwas abmildern. |
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VEREDELN: |
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Aufpfropfen eines Edelreises auf eine Unterlagsrebe > umpfropfen. |
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VERSCHNEIDEN: |
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Mischen von unterschiedlichen Weinpartien, Rebsorten oder Weinen aus verschiedenen Regionen zu einem neuen Wein. |
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VIN DE TABLE: |
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frz. Tafelwein. |
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VINO DA TAVOLA: |
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ital. Tafelwein. Bezeichnung für einfache, aber inzwischen auch für sehr hochwertige Weine, die nicht in die Kategorien des > DOC passen. |
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VINIFIKATION: |
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Vorgang der Weinbereitung. Keltern der Trauben und Vergären des Mostes bis zur Flaschenfüllung. |
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VINTAGE: |
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engl. Jahrgang. |
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VITIS VINIFERA: |
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lat. Bezeichnung für die aus Europa stammende, speziell zur Weinerzeugung geeignete Rebpflanze. |
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VOLLMUNDIG: |
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voller, körperreicher Wein mit höherem Alkoholgehalt. |
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VORLAUFMOST: |
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der hochwertige Mostteil, der nach dem Mahlen der Trauben ohne weiteres Pressen von der Kelter läuft. |
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VQPRD: |
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frz. Vin de qualité produit dans des regions determinées. Entspricht dem deutschen Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (QbA). |
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WEINSÄURE: |
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Erwünschte, hochwertige Säure, die den größten Teil an der Gesamtsäure des Weins ausmacht, in kühlen, regnerischen Jahren jedoch im Geschmack von der harten Apfelsäure dominiert werden kann. |
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WEINSTEIN: |
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kristalline Ablagerungen, die gelegentlich auf dem Flaschenboden von Weißweinen zu finden sind. Dabei handelt es sich um Ablagerungen der Weinsäure, die sich im Jungwein, vor allem aber im Laufe des Alterungsprozesses bilden können. Kein Weinfehler, beeinträchtigt auch nicht den Geschmack. |
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WEISSER RIESLING: |
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fachlich korrekte Bezeichnung für den vor allem in Deutschland gepflanzten Riesling. |
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WEISSHERBST: |
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in Deutschland die Bezeichnung für einen Roséwein aus einer einzigen Rotweinsorte als QbA. Die Rebsorte muß auf dem Etikett angegeben werden. |
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ZENTRIFUGIEREN: |
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vor allem in der Weinindustrie, aber auch bei vielen deutschen Winzern übliche Methode, um die Weißweinmoste vor der Gärung zu säubern. Umstritten, da nicht sehr schonend. |
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ZUCKER: |
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> Traubenzucker. |
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ZWEITE GÄRUNG: |
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Ausdruck für > malolaktische Gärung beim Wein, oder für 2. Gärung beim Sekt, mit der das Kohlendioxyd erzeugt wird. |
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© 2003 Jens Ahne